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Der Saisonstart

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Es beginnt wieder zu kribbeln. Die ersten Sonnenstrahlen und die Temperaturen steigen, die Strassen sind frei und wie in jedem Jahr juckt es wie verrückt in der Hand - das Gasgriff-Syndrom! Endlich wieder auf's Moped. Wer kennt das nicht?

Die Theorie: Der vorbildliche Mopedfahrer, welcher im letzten Herbst beim Einmotten schon alles gemacht hat.
Er muss nur noch die Batterie anschließen und sein Moped springt sofort an - soviel zur Theorie!

Die Praxis: Die Batterie ist leer, die Reifen hätte schon letztes Jahr gewechselt werden müssen und das Moped macht kein Mucks beim drücken des Starters! Nach einem geschlagenen Kilometer schieben unter viel Schweiß und lautem Fluchen springt das Moped dann doch noch an.
Zu Beginn der Moped-Saison sollten unbedingt das Gefährt durchgecheckt werden.

Hier ein paar Tips für diesen Check:

1. Die Batterie

War die Batterie über Winter ausgebaut und wurde regelmäßig nachgeladen?
Wenn ja, dann braucht sie nun nur noch wieder eingebaut zu werden.
Anderenfalls muß sie erstmal wieder zum Leben erweckt werden.
Also Batterie ausbauen, ggf. mit destilliertem Wasser bis zur oberen Markierung auffüllen und mit niedrigem Strom langsam aufladen.
Nach dem Einbau die Pole etwas mit Batterienfett einschmieren, um Oxidation vorzubeugen.
Auch wartungsfreie Batterien müssen meist nachgeladen werden.
Bei Ein- und Ausbau daran denken: den Minuspol immer als erstes abklemmen bzw. als letztes anklemmen.

2. Die Beleuchtung
Die Funktion aller elektrische Anbauteilen wie Blinker, Licht oder Hupe kontrollieren.
Defekte Glühlampen austauschen. Die Glühlampen nie mit bloßen Fingern berühren, da Rückstände von der Haut bei eingeschalteter Lampe verdampfen und den Reflektor "erblinden" lassen.

3. Die Bremsanlage
Bremsbeläge auf Verschleiß überprüfen. Bei Bremsscheiben kann man diese leicht überprüfen, wenn man an der Bremsscheibe entlang schaut. Bei Trommelbremsen gibt es meist ein Kontrollfenster. Verschlissene Bremsbeläge rechtzeitig erneuern.
Die Bremsflüssigkeit kontrollieren. Bremsflüssigkeit unterliegt auf Grund ihrer Zusammensetzung einem Alterungsprozess und so sollte sie alle zwei Jahre gewechselt werden.

4. Die Reifen Die einzige Verbindung zwischen Motorrad und Straße stellt der Reifen dar. Die Profiltiefe sollte überall mindestens drei Millimeter betragen (der Gesetzgeber schriebt eine Profiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Bei der Gelegenheit sollten die Reifen gleich mal auf Beschädigung oder Fremdkörper überprüft werden. Den Reifendruck auf die im Handbuch angegebenen Werte überprüfen und anpassen.

5. Öl und Kühlflüssigkeit Die Stände von Öl und Kühlflüssigkeit überprüfen und ggf. nachfüllen. Älteres Motoröl lieber erneuern. Bowdenzüge und alle Hebel und Gelenke mit Kriechöl schmieren. Die Schlösser mit etwas Graphitpuder schmieren.

6. Antriebskette
[wenn man eine hat ]
Ritzel, Zahnkranz und Kette prüfen und eventuell ersetzen.
Die Antriebskette benötigt ausreichend Schmierstoff. Kettenspannung überprüfen und wenn nötig einstellen. Die Kette sollte sich rund zwei Fingerbreit auf und ab bewegen lassen. Aber das kann bei erschiedenen Mopedtypen abweichen (Endoro) einfach mal im Handbuc unter Kettenspannung nach sehen.

7. Das Kennzeichen
Nach der Zulassung (Wiederzulassung) das Kennzeichen sorgfältig befestigen.
Schrauben und Muttern mit großen Unterlegscheiben versehen. Möglichst selbstsichernde Muttern verwenden.

  Wenn alles vollbracht ist heißt es nun: Gute Fahrt!
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